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<title>Elite</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Elite</span></h1>
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<p><b>Elite</b> (ursprünglich von <span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Latein" title="Latein">lateinisch</a></span> <span lang="la-Latn" style="font-style:italic">eligere</span> <span lang="de" style="font-style:normal;font-weight:normal">‚auslesen‘</span>) bezeichnet <a href="Soziologie" title="Soziologie">soziologisch</a> eine Gruppierung (tatsächlich oder mutmaßlich) überdurchschnittlich qualifizierter Personen (<i>Leistungseliten,</i> <i>Funktionseliten</i>) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise (<i><a href="Machtelite" title="Machtelite">Machteliten</a></i>, ökonomische, juristische Eliten<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) einer <a href="Gesellschaft_(Soziologie)" title="Gesellschaft (Soziologie)">Gesellschaft</a>. Konkret bezieht sich der Begriff meist auf näher definierte Personenkreise, wie z. B. die <i>Positionselite</i>, <a href="Chief_Executive_Officer" title="Chief Executive Officer">CEOs</a> oder die <i><a href="Bildungselite" title="Bildungselite">Bildungselite</a></i>.
</p><p>Die Struktur von Eliten könne in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel sei der Zugang von <i>unten</i> (z. B. aus <a href="Arbeiterkinder" title="Arbeiterkinder">Arbeiterfamilien</a>) gegenwärtig in Großbritannien einfacher als etwa in <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a>. Das liege auch an den Veränderungen der <a href="Vereinigtes_K%C3%B6nigreich" title="Vereinigtes Königreich">britischen</a> Elite durch Zuwanderung und durch den Erwerb von Eigentum durch fremdes Kapital in den letzten Jahrzehnten.<sup id="cite_ref-Hartmann_2018_S.73ff._2-0" class="reference"><a href="#cite_note-Hartmann_2018_S.73ff.-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der Elite gegenüber stehe die „<a href="Masse_(Soziologie)" class="mw-redirect" title="Masse (Soziologie)">Masse</a>“<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder der „<a href="Durchschnitt" title="Durchschnitt">Durchschnitt</a>“ („Normalbürger“).
</p><p>Als <a href="Elitarismus" title="Elitarismus">Elitarismus</a> bezeichnet man die Ideologie, die vom Bewusstsein getragen wird, einer Elite anzugehören.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Begriffsgebrauch_und_Begriffsgeschichte">Begriffsgebrauch und Begriffsgeschichte</h2></div>
<p>Das Wort „Elite“ tauchte erstmals im 17. Jahrhundert auf und wurde zunächst zur Bezeichnung von hochwertigen und teuren Waren, vor allem von Stoffen („Elitegarn“) verwendet. Erst allmählich begann man, den Begriff auch auf soziale Zusammenhänge anzuwenden. Zur Zeit der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> wurden mit <i>élite</i> Personen bezeichnet, die sich (im Gegensatz zu <a href="Adel" title="Adel">Adel</a> und <a href="Klerus" title="Klerus">Klerus</a>) ihre gesellschaftliche Position selber verdient hatten. Im Zuge der <a href="Industrialisierung" title="Industrialisierung">Industrialisierung</a> wurde der Begriff dann im Bürgertum zur Abgrenzung von der Masse der <a href="Bildung#Die_programmatische_Wende" title="Bildung">Ungebildeten</a> und Unselbständigen (den Arbeitern und Angestellten) verwendet.
</p><p>Gut belegt ist die Verwendung im <a href="Milit%C3%A4r" title="Militär">militärischen</a> Bereich. Eliteeinheiten galten und gelten als besonders gut ausgebildete und ausgerüstete <a href="Truppenteil" title="Truppenteil">Truppenteile</a> („<a href="Garde" title="Garde">Garde</a>“).
</p><p>Im <a href="Alltag" title="Alltag">Alltag</a> und in den <a href="Massenmedien" title="Massenmedien">Massenmedien</a> werden unter „Elite“ in der Regel <a href="Person" title="Person">Personen</a> verstanden, die sich in politischen, wirtschaftlichen, sportlichen, künstlerischen, akademischen o. ä. Spitzenpositionen befinden. Während bis in die 1970er-Jahre eine tiefgreifende Skepsis gegenüber diesen Personen opportun war („<a href="Establishment" title="Establishment">Establishment</a>“), dominiert heute ein eher substanzielles Eliteverständnis, demzufolge auf Spitzenpositionen mit alternativer <a href="Moral" title="Moral">Moral</a> und persönlicher Integrität zu rechnen sei (<a href="#Sozialethische_Forderungen">bspw. „sozialethische“ Forderungen</a>), als in der Masse der Bevölkerung.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Entsprechend wendet man ein solch substanzialisiertes Verständnis auch auf <a href="Organisation" title="Organisation">organisierte</a> <a href="Soziales_System" title="Soziales System">Sozialsysteme</a> an, so dass beispielsweise einer „<a href="Spitzenuniversit%C3%A4t" title="Spitzenuniversität">Eliteuniversität</a>“ oder einem „Eliteinstitut“ überdurchschnittliche Forschungsleistungen, Anforderungen und Auswahlkriterien attestiert werden.
</p><p>Im <a href="Populismus" title="Populismus">Populismus</a> wird die Elite oft als Gegenbegriff zum positiv konnotierten einfachen <a href="Volk" title="Volk">Volk</a> dargestellt, auf dessen Seite die Sprecher sich im Sinne eines „‚Wir‘ gegen ‚die da oben‘“. rhetorisch stellen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dieser Gegensatz findet sich auch in verschiedenen <a href="Verschw%C3%B6rungstheorie" title="Verschwörungstheorie">Verschwörungstheorien</a>, in denen den Eliten unterstellt wird, Kriege anzuzetteln, eine <a href="Neue_Weltordnung_(Verschw%C3%B6rungstheorie)" title="Neue Weltordnung (Verschwörungstheorie)">Neue Weltordnung</a> zu errichten, <a href="Satanismus" title="Satanismus">satanistischen</a> Kindesmissbrauch zu betreiben oder die <a href="Falschinformationen_zur_COVID-19-Pandemie#Antisemitische_Verschwörungstheorien" title="Falschinformationen zur COVID-19-Pandemie">Covid-19-Pandemie</a> nur vorzutäuschen.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Elite_als_soziologischer_Begriff">Elite als soziologischer Begriff</h2></div>
<p>In der <a href="Soziologie" title="Soziologie">Soziologie</a> wird der Begriff sowohl <a href="Werturteilsfreiheit" class="mw-redirect" title="Werturteilsfreiheit">wertfrei</a> beschreibend oder erklärend als auch in <a href="Gesellschaftskritik" title="Gesellschaftskritik">gesellschaftskritischer</a> Absicht gebraucht. Als „eigentliche“ Elite wird z. B. im <a href="Strukturfunktionalismus" title="Strukturfunktionalismus">Strukturfunktionalismus</a> mehr die Funktions- und Leistungselite gesehen; die <a href="Konfliktsoziologie" title="Konfliktsoziologie">Konfliktsoziologie</a> rückt die <a href="Machtelite" title="Machtelite">Machtelite</a> in den Mittelpunkt ihres Interesses.
</p><p>Beiderlei Gesichtspunkte gelten sowohl für <a href="Empirische_Sozialforschung" title="Empirische Sozialforschung">empirische</a> Ansätze in der Eliteforschung<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (z. B. des <i><a href="Power_Structure_Research" title="Power Structure Research">Power Structure Research</a></i>) als auch für die Elite<a href="Theorie" title="Theorie">theorie</a>.
</p><p>Laut dem Soziologen <a href="Michael_Hartmann_(Soziologe)" title="Michael Hartmann (Soziologe)">Michael Hartmann</a> tendiert die Elite dazu, sich ihre eigenen <a href="Wertvorstellung" title="Wertvorstellung">Werte</a> zu schaffen, die die Moral der Gesamtgesellschaft ignorieren,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was sich etwa in der mangelnden Bereitschaft zeige, angemessene Steuern zu entrichten,<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und in der Praxis, demokratische Strukturen zu beeinflussen und/oder zu übergehen.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Strukturen von Eliten in einem bestimmten Land werden laut Hartmann im Wesentlichen determiniert durch ein privilegiertes (z. B. überaus kostspieliges) Bildungssystem des nicht-öffentlichen Bereichs und durch die Art der Auswahl von Kandidaten (Bewerbern für Führungsposten) durch Vertreter der Elite. Das privilegierte Bildungssystem sei in Deutschland wesentlich weniger ausgeprägt als in Frankreich, den <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">Vereinigten Staaten</a> oder in England; deshalb erfolge hier die Aufnahme in elitäre Kreise überwiegend erst ab den ersten Berufsjahren.<sup id="cite_ref-Hartmann_2018_S.73ff._2-1" class="reference"><a href="#cite_note-Hartmann_2018_S.73ff.-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Gleichzeitig seien die Strukturen der Eliten in der Regel national orientiert. Der Hintergrund dafür seien vor allem die Studienorte und nationalen Orientierungen der Topmanager, die trotz der internationalen Verflechtung des Kapitals ausgeprägt national orientiert seien.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insofern spricht Michael Hartmann deshalb von einer „Mär von den kosmopolitischen Eliten“.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>„Elite“ unterscheidet sich vom Begriff „<a href="Oberschicht" class="mw-redirect" title="Oberschicht">Oberschicht</a>“, obwohl es häufig Schnittmengen gibt. Eine Elite muss nicht notwendigerweise aus Mitgliedern privilegierter sozialer Schichten bestehen. Konzepte wie <a href="Soziale_Schicht" title="Soziale Schicht">Schicht</a> und <a href="Soziale_Klasse" title="Soziale Klasse">Klasse</a> betonen die ökonomische Dimension <a href="Sozialstruktur" title="Sozialstruktur">sozialer Strukturen</a>, während mit dem Konzept „Elite“ deren politische Dimension betont wird. Zudem zielt der „Schicht“-Begriff auf industrielle Gesellschaften ab, während der „Elite“-Begriff auf alle möglichen Formen gesellschaftlicher Differenzierung Anwendung gefunden hat, bis zurück in die Ur- und Frühgeschichte, insoweit dort bereits feste <a href="Arbeitsteilung" title="Arbeitsteilung">Arbeitsteilung</a> bzw. legitimierte <a href="Herrschaft" title="Herrschaft">Herrschaftsformen</a> erschlossen werden konnten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Elite_als_Gegenstand_soziologischer_Forschung">Elite als Gegenstand soziologischer Forschung</h3></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→ </span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Elitesoziologie#Hauptfragen_der_Elitesoziologie" title="Elitesoziologie">„Hauptfragen der Elitesoziologie“ im Artikel Elitesoziologie</a></i></div>
<p>Die soziologische Eliteforschung beschreibt die Prozesse des <a href="Sozialer_Aufstieg" title="Sozialer Aufstieg">Aufstiegs</a> in die Elite, des Verbleibs oder Nichtverbleibs in ihr, der Durchlässigkeit der <a href="Sozialstruktur" title="Sozialstruktur">Abgrenzung</a> gegenüber ihrer Umwelt sowie der Auswechslung ganzer Eliten. Auch die Zusammensetzung der Eliten, etwa nach Konfession, Volkszugehörigkeit, sozialer Herkunft usw. ist Gegenstand soziologischer Forschung.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den Vereinigten Staaten galt z. B. über lange Zeit die <a href="Faustregel" title="Faustregel">Faustregel</a>, dass die Angehörigen der <a href="Political_Leadership" title="Political Leadership">Führungsschicht</a> „WASP“ sein mussten (<a href="White_Anglo-Saxon_Protestant" title="White Anglo-Saxon Protestant">WASP</a> = <a href="Rassentheorie" title="Rassentheorie"><b>w</b>eiß</a>, <a href="Angelsachsen" title="Angelsachsen"><b>a</b>ngel<b>s</b>ächsisch</a>, <a href="Protestantismus" title="Protestantismus"><b>p</b>rotestantisch</a>). <a href="John_F._Kennedy" title="John F. Kennedy">John F. Kennedy</a> war der erste US-<a href="Staatspr%C3%A4sident" title="Staatspräsident">Staatspräsident</a>, der – als <a href="R%C3%B6misch-katholische_Kirche" title="Römisch-katholische Kirche">Katholik</a> – dieser Gruppierung nicht angehörte.
</p><p>Darüber hinaus werden die <a href="Privileg_(Soziologie)" title="Privileg (Soziologie)">Privilegien</a> oder Vorrechte untersucht, die mit der Zugehörigkeit zu einer Elite verbunden sind.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Begriffsverständnis_soziologischer_Elitetheorien"><span id="Begriffsverst.C3.A4ndnis_soziologischer_Elitetheorien"></span>Begriffsverständnis soziologischer Elitetheorien</h3></div>
<p>Ein Wechsel der Eliten kann vergleichsweise schleichend (unauffällig) oder schlagartig (<a href="Revolution" title="Revolution">revolutionär</a>) erfolgen. Als einer der ersten hat dies der Soziologe <a href="Vilfredo_Pareto" title="Vilfredo Pareto">Vilfredo Pareto</a> erkannt und mit reichhaltigem <a href="Geschichte" title="Geschichte">historischen</a> Anschauungsmaterial eine Theorie des unausweichlichen <i>Kreislaufs der Eliten</i> ausgebildet: „Die Geschichte ist der Friedhof der Aristokratien.“ Er unterscheidet zunächst statisch zwischen der „Elite“, die an der Macht ist, und der „Reserve-Elite“, die sie ersetzen könnte. Dynamik erlangt seine Theorie in der Zeitdimension. Die der alten Elite gegenüberstehende Reserve-Elite versammelt in sich Eigenschaften, die jene strukturell vernachlässigt, und vermag durch eine Mobilisierung der „<a href="Masse_(Soziologie)" class="mw-redirect" title="Masse (Soziologie)">Masse</a>“ zur neuen Elite zu werden. Die Masse selbst übernimmt <i>nie</i> die Herrschaft. Sowohl die herrschende Elite als auch die nicht-herrschende Gegenelite bedienen sich Pareto zufolge Erfolg versprechender Derivationen („politischer Formeln“ bei <a href="Gaetano_Mosca" title="Gaetano Mosca">Gaetano Mosca</a>), um die Masse zu täuschen und zu ideologisieren (z. B. „<a href="Als_Adam_grub_und_Eva_spann%2C_wo_war_denn_da_der_Edelmann%3F" title="Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?">Als Adam grub und Eva spann, wo war denn da der Edelmann?</a>“, „<a href="Gleichheit%2C_Freiheit%2C_Br%C3%BCderlichkeit!" class="mw-redirect" title="Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit!">Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit!</a>“, „Demokratie ist Regierung für das Volk und durch das Volk!“ (<a href="Abraham_Lincoln" title="Abraham Lincoln">Abraham Lincoln</a>), „<a href="Alle_Macht_den_R%C3%A4ten!" class="mw-redirect" title="Alle Macht den Räten!">Alle Macht den Räten!</a>“).
</p><p>In Anlehnung an <a href="Niccol%C3%B2_Machiavelli" title="Niccolò Machiavelli">Niccolò Machiavelli</a> konstruiert Pareto mit den „Löwen“ und „Füchsen“ zwei extreme <a href="Idealtyp" class="mw-redirect" title="Idealtyp">Typen</a> der <a href="Macht" title="Macht">Macht</a>, die einander im <a href="Kampf" title="Kampf">Kampf</a> um die Führung gegenüberstehen. Die personelle, intellektuelle und moralische Zusammensetzung einer Elite ist ein Indikator für das Niveau sozialer <a href="Integration_(Soziologie)" title="Integration (Soziologie)">Integration</a>. Seiner Theorie zufolge unterliegen allem <a href="Soziales_Handeln" title="Soziales Handeln">gesellschaftlichen Handeln</a> so genannte „<a href="Residuum_(Pareto)" title="Residuum (Pareto)">Residuen</a>“; in der Elitebildung dominieren vor allem deren zwei: entweder gesellschaftsweit rigide und die <a href="Gewalt" title="Gewalt">Gewalt</a> nicht scheuende, persistente Strukturen (das Residuum der „<a href="Persistenz_der_Aggregate" class="mw-redirect" title="Persistenz der Aggregate">Persistenz der Aggregate</a>“ – Elite der Löwen) oder liberale Einstellungen, die kombinatorische Freiheitsgrade („<a href="Instinkt_der_Kombinationen" class="mw-redirect" title="Instinkt der Kombinationen">Instinkt der Kombinationen</a>“ – Elite der Füchse) zulassen und fördern. Dabei lösen die Füchse die Löwen <a href="Soziokulturelle_Evolution" title="Soziokulturelle Evolution">evolutionär</a>, die Löwen die Füchse <a href="Revolution#Soziologischer_Revolutionsbegriff" title="Revolution">revolutionär</a> ab.
</p><p><a href="Gaetano_Mosca" title="Gaetano Mosca">Gaetano Mosca</a> und dann <a href="Robert_Michels" title="Robert Michels">Robert Michels</a> haben als Zeitgenossen Paretos die Unvermeidbarkeit der Herausbildung einer „<a href="Politische_Klasse" title="Politische Klasse">politischen Klasse</a>“ (Mosca) bzw. einer innerorganisatorischen „<a href="Oligarchie" title="Oligarchie">Oligarchie</a>“ (Michels) dargelegt. Aus ihren Überlegungen folgt, dass es auch in <a href="Demokratie" title="Demokratie">demokratisch</a> verfassten Systemen notwendig zur Elitebildung komme.
</p><p>Die <a href="Strukturfunktionalismus" title="Strukturfunktionalismus">strukturfunktionalistische</a> Theorie der Schule um <a href="Talcott_Parsons" title="Talcott Parsons">Talcott Parsons</a> betont die <i>Leistungen</i> (<i>achievements</i>), die von Personen in wirtschaftlichen, politischen, rechtlichen, militärischen, künstlerisch-intellektuellen usw. Spitzenpositionen für die Gesellschaft erbracht werden. Entsprechend verwendet der Strukturfunktionalismus das Konzept der „<a href="Funktionselite_(Arbeitsrecht)" title="Funktionselite (Arbeitsrecht)">Funktionseliten</a>“ (Leistungseliten), die jeweils „ihre“ <a href="Institution" title="Institution">Institutionen</a> in idealer Weise repräsentieren. Dem <a href="Gemeinwohl" title="Gemeinwohl">Wohl des Ganzen</a> verpflichtet und davon abhängig, vereinigen sich die gesellschaftlichen Leistungsträger zu einer „strategischen Elite“, die Konsens in zentralen Fragen des Lebens und Überlebens herzustellen zur Aufgabe hat.
</p><p>Ein Theoretiker der <a href="Die_Machtelite" title="Die Machtelite">„Machtelite“</a> wie <a href="Charles_Wright_Mills" title="Charles Wright Mills">Charles Wright Mills</a>, der darunter die Gruppe der Regierenden versteht, kritisiert den soziologischen sowie den <a href="Politikwissenschaft" title="Politikwissenschaft">politologischen</a> <a href="Pluralismus_(Politik)" title="Pluralismus (Politik)">pluralismustheoretischen</a> Ansatz und wirft den Strukturfunktionalisten und Pluralismustheoretikern vor, ein allzu harmonisches Bild der gesellschaftlichen Machtverhältnisse zu zeichnen. In Wirklichkeit stünde einer <a href="Manipulation" title="Manipulation">manipulierten</a> <a href="Masse_(Soziologie)" class="mw-redirect" title="Masse (Soziologie)">Masse</a> ein übermächtiger „<a href="Milit%C3%A4risch-industrieller_Komplex" title="Militärisch-industrieller Komplex">Militärisch-Industrieller-Komplex</a>“ (<a href="Dwight_D._Eisenhower" title="Dwight D. Eisenhower">Dwight D. Eisenhower</a>) gegenüber, der seine Herrschaftsinteressen in einem Regime der „organisierten <a href="Verantwortung" title="Verantwortung">Unverantwortlichkeit</a>“ durchzusetzen weiß. Der Nicht-Entscheidungsansatz in der amerikanischen Politikwissenschaft erweitert diese Perspektive dadurch, dass anhand von Fallbeispielen aufgezeigt wird, dass die Elite bestimmte Fragen, etwa ökologische Probleme und Minderheiten, durch bewusstes Verschweigen und Unterlassen gar nicht erst zum Gegenstand der politischen <a href="Agenda_Setting" title="Agenda Setting">Agenda</a> werden lässt.
</p><p>In <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adornos</a> Konzept der <a href="Verwaltete_Welt" title="Verwaltete Welt">Verwalteten Welt</a> zwingt eine privilegierte Klasse, im gigantischen Prozess der Unterwerfung der Natur, durch physischen und psychischen Zwang den übrigen Teil der Gesellschaft zur Verrichtung der notwendigen und jeder nur möglichen zusätzlichen Arbeit.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p><a href="Beate_Krais" title="Beate Krais">Beate Krais</a> konstatierte 2003, das in der Soziologie über den Begriff der Elite hinaus das Konzept der „Herrschenden Klasse“ in Anlehnung an <a href="Karl_Marx" title="Karl Marx">Karl Marx</a> und <a href="Pierre_Bourdieu" title="Pierre Bourdieu">Pierre Bourdieu</a> seinen nicht unumstrittenen, aber doch festen Platz hat. Es bilde den theoretischen und politischen Gegenpol zum Elitenbegriff. Im <a href="Kapitalismus" title="Kapitalismus">Kapitalismus</a> sei die <a href="Bourgeoisie" title="Bourgeoisie">Bourgeoisie</a> die herrschende Klasse. Marx untergliederte sie in die Fraktionen: industrielles Kapital, Handelskapital und Geld- oder <a href="Finanzkapital" title="Finanzkapital">Finanzkapital</a>. Sie konstituiere nicht nur ein unmittelbar aus der Produktion entstehendes Herrschaftsverhältnis, sondern eine umfassende soziale Ordnung, bestehend aus staatlichen und gesellschaftlichen Institutionen und einer symbolischen Ordnung, die das Denken, die Vorstellungen und Ideen präge. Dabei stütze die Bourgeoisie ihre Herrschaft auch auf soziale Gruppen, die nicht zu den Kapitaleigentümern gehören, so Regierungen, Militär, Spitzen der Polizei und der staatlichen Behörden, Justiz und Presse. Bis heute sei in der Soziologie der Blick auf den gesellschaftlichen Funktionszusammenhang, wie ihn die auf Marx zurückgehende Vorstellung von der Klassengesellschaft eröffnet hätten, nicht durch andere Erkenntnisinstrumente ersetzbar.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Elite_als_gruppenpsychologisches_Phänomen"><span id="Elite_als_gruppenpsychologisches_Ph.C3.A4nomen"></span>Elite als gruppenpsychologisches Phänomen</h2></div>
<p>Innerhalb einer Elite, die sich in ihrem <a href="Selbstbewusstsein" title="Selbstbewusstsein">Selbstbewusstsein</a> als solche begreift, etabliert sich typischerweise ein besonderer <a href="Habitus_(Soziologie)" title="Habitus (Soziologie)">Habitus</a>, in dem sich Funktionen wie Erkennbarkeit, <a href="Distinktion_(Soziologie)" title="Distinktion (Soziologie)">Abgrenzung</a>, <a href="Identit%C3%A4t" title="Identität">Identitätsstiftung</a>, <a href="Zusammengeh%C3%B6rigkeitsgef%C3%BChl" class="mw-redirect" title="Zusammengehörigkeitsgefühl">Zusammengehörigkeit</a>, Selbsterklärung, und Ähnliches verkörpern. Diesen Habitus bezeichnet man überwiegend negativ mit dem Adjektiv <i>elitär</i>, wenn diese Funktionen nur unvollständig oder widersprüchlich erfüllt werden, beispielsweise bei <a href="Hochmut" title="Hochmut">Arroganz</a> hinsichtlich der Abgrenzung nach „unten“ oder bei Unzeitgemäßheit identitätsstiftender <a href="Mythos" title="Mythos">Mythen</a> (zum Beispiel Glaube an Auserwähltheit).
</p><p>Im Zuge dessen wird das Anwachsen einer oder mehrerer gesellschaftlicher Eliten mit politischer <a href="Polarisierung_(Politik)" title="Polarisierung (Politik)">Polarisierung</a> und <a href="Schwacher_Staat" title="Schwacher Staat">Instabilität</a> in Verbindung gebracht.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sozialethische_Forderungen">Sozialethische Forderungen</h2></div>
<p>In <a href="Krise" title="Krise">Krisenzeiten</a> werden häufig die <a href="Establishment" title="Establishment">etablierten</a> Eliten des Versagens bezichtigt, oder es wird mehr <a href="Verantwortung" title="Verantwortung">Verantwortung</a> eingeklagt. An derartige <a href="Forderung" title="Forderung">Forderungen</a> und <a href="Protest" title="Protest">Proteste</a> knüpfen sich oftmals fromme Wünsche, <a href="Ideologie" title="Ideologie">Ideologien</a> und <a href="Polemik" title="Polemik">Polemiken</a>. So ist beispielsweise in der Diskussion über moralische Verfehlungen von <a href="Topmanager" class="mw-redirect" title="Topmanager">Topmanagern</a> von „Nieten in Nadelstreifen“ (<a href="G%C3%BCnter_Ogger" title="Günter Ogger">Günter Ogger</a>) und von „Duckmäusern“ unter den Führungskräften die Rede gewesen.
</p><p>Michael Hartmann belegt ausführlich mit Daten aus wirtschaftlichen Untersuchungen, dass die Elite mit Hilfe der jeweiligen Politik von Regierungen die soziale Ungleichheit vorantreibe. Die Mittel- und Unterschicht verarme zusehends, während sich die Elite immer größere Stücke aus dem Bruttosozialprodukt herausschneide. <i>Die Reichen wurden reicher, die Armen ärmer – die Regierungen waren verantwortlich</i>.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das sei gleichzeitig der Nachweis für die Destabilisierung demokratischer Strukturen durch die Elite.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Konkret heißt das z. B., dass sich die Anzahl der Milliardäre zwischen 2010 und 2017 laut Wirtschaftsmagazin <i><a href="Bilanz_(deutsches_Wirtschaftsmagazin)" title="Bilanz (deutsches Wirtschaftsmagazin)">Bilanz</a></i> fast verdoppelt hat (von 102 auf 187), während sich gleichzeitig auch die Anzahl der Obdachlosen verdoppelt hat (zwischen 2010 und 2016 von 248.000 auf 420.000).<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ähnliches gilt für unterschiedliche Zeiträume, abhängig von Entscheidungen der jeweiligen Regierungen, von England und den Vereinigten Staaten.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Eliten_in_Deutschland">Eliten in Deutschland</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Umfang_der_Elite_in_Deutschland">Umfang der Elite in Deutschland</h3></div>
<p><a href="Ralf_Dahrendorf" title="Ralf Dahrendorf">Ralf Dahrendorf</a> fasste 1965 den Begriff der Elite sehr weit, wonach die Elite ein Prozent der deutschen Bevölkerung ausmache. Die Mannheimer Elite-Studie von 1992 und die Potsdamer Studie von 1997 fassten dagegen nur ca. 4000 Personen zum engeren Kreis der Elite. <a href="Michael_Hartmann_(Soziologe)" title="Michael Hartmann (Soziologe)">Michael Hartmann</a> versuchte 2002 in seiner viel beachteten Studie <i>Der Mythos von den Leistungseliten</i>,<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das Problem dadurch zu lösen, dass er einen engeren und einen umfassenderen Kreis von Personen angab, die nach seiner Ansicht zur Elite gehörten (z. B. die Topmanager der 400 größten deutschen Unternehmen oder Spitzenpolitiker). Darüber hinaus geht Hartmann davon aus, dass die Elite in Deutschland ausgeprägt national orientiert sei. Nach Forschung von <a href="Michael_Hartmann_(Soziologe)" title="Michael Hartmann (Soziologe)">Hartmann</a> stammen knapp zwei Drittel der Angehörigen der Kernelite, also dieser knapp 1000 Personen, aus der <a href="Soziale_Schicht" title="Soziale Schicht">oberen Einkommensschicht</a>, die vier Prozent der Bevölkerung ausmacht. Am sozial geschlossensten ist die Wirtschaftselite. Vier von fünf Vorstands- und Aufsichtsratschefs stammen aus diesen oberen vier Prozent. In der Justiz und Verwaltung sind es ungefähr zwei Drittel. Am offensten ist noch die politische Elite, hier stammt ungefähr die Hälfte aus der oberen Einkommensschicht.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Leistungselite">Leistungselite</h3></div>
<p>Der Begriff „Leistungselite“ kennzeichnet die Bildung von Eliten, unabhängig von der jeweiligen sozialen Herkunft, lediglich gebunden an hervorragende berufliche oder Schul- und Hochschulleistungen.
</p><p>So fanden sich historisch im hohen <a href="Klerus" title="Klerus">Klerus</a> immer wieder auch einzelne priesterlich und kirchenpolitisch hervorragende Eliteangehörige aus den unteren Ständen; im Wettstreit mit der Geistlichkeit erlaubten auch die <a href="Universit%C3%A4t" title="Universität">Universitäten</a> einen Leistungsaufstieg bis in die Eliten. Seit den Folgekriegen der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> 1789 wirkte in vielen Armeen <a href="Napoleon_I." class="mw-redirect" title="Napoleon I.">Napoleons</a> Prinzip: <i>Bei mir hat jeder Soldat den Marschallstab im Tornister</i>; und vor allem in den Admiralitäten der Kriegsmarinen konnte das Bürgertum dem Adel erfolgreich Konkurrenz machen. Bis in die 1950er-Jahre konnten in der Wirtschaft kaufmännisch fähige Unternehmer ohne Abitur in die Elite aufsteigen sowie in den Gewerkschaften fähige Arbeiterführer; auch in der Politik dank der <a href="Arbeiterbewegung" title="Arbeiterbewegung">Arbeiterbewegung</a>. Dies waren jedoch jeweils grundsätzliche, in der Praxis schwer wahrzunehmende Möglichkeiten. <a href="Ralf_Dahrendorf" title="Ralf Dahrendorf">Ralf Dahrendorf</a> hat die meisten dieser Aufstiege als „unechte <a href="Soziale_Mobilit%C3%A4t" title="Soziale Mobilität">Mobilität</a>“ bezeichnet, als eine getarnte <a href="Kooptation" title="Kooptation">Kooptation</a> von oben, da sie selten anders als durch völlige Übernahme der Werte der jeweils herrschenden Teileliten bewirkt werden konnten.
</p><p>Mitte der 1960er-Jahre bis etwa Mitte der 1980er-Jahre konnten begabte Schüler aus der <a href="Unterschicht" class="mw-redirect" title="Unterschicht">Unterschicht</a> in Deutschland leichter, wenn auch immer noch in geringem Maße aufsteigen, da Wirtschaft, Verwaltung und Politik hochqualifizierte Kräfte benötigten; jedoch kam es nicht zu einer wirklichen Gleichheit der Chancen für einen Elitezugang, vielmehr ist über die Jahrzehnte hinweg in unterschiedlicher Ausprägung der Aspekt der <a href="Bildungsbenachteiligung" title="Bildungsbenachteiligung">Bildungsbenachteiligung</a> zu berücksichtigen.
</p><p>Untersuchungen der <a href="Elitesoziologie" title="Elitesoziologie">Elitesoziologie</a> zeigten in jüngerer Zeit, dass zunehmend die Wirkung des <a href="Habitus_(Soziologie)" title="Habitus (Soziologie)">Habitus</a> eher als etwa Kriterien individueller, quantifizierbarer Leistung einer Karriere in die Wirtschaftselite dienlich ist.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anders sieht es in der Politik aus, wo auch Personen mit niedriger sozialer Herkunft in geringem Maße Karriere machen konnten, ein Phänomen, das beispielsweise in Frankreich weniger anzutreffen ist, da dort fast die gesamte politische Führungsschicht aus speziellen <a href="Spitzenuniversit%C3%A4t#Frankreich" title="Spitzenuniversität">Eliteuniversitäten</a> hervorgeht.
</p><p>Kritik<sup id="cite_ref-faz-11777371_23-0" class="reference"><a href="#cite_note-faz-11777371-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> am Terminus der <i>Leistungselite</i> üben Untersuchungen von Michael Hartmann und <a href="Klaus_Schubert_(Politikwissenschaftler%2C_1951)" title="Klaus Schubert (Politikwissenschaftler, 1951)">Klaus Schubert</a>. Hartmann spricht vom „Mythos der Leistungseliten“. Diese Studien konnten noch nicht neueste Entwicklungen, wie den zunehmenden Abbau der <a href="Lehrmittelfreiheit" class="mw-redirect" title="Lehrmittelfreiheit">Lehrmittelfreiheit</a> an Schulen und die Einführung von <a href="Studiengeb%C3%BChren_in_Deutschland" title="Studiengebühren in Deutschland">Studiengebühren</a> an Hochschulen in einigen Bundesländern berücksichtigen. Hartmann bezog sich auf das <a href="Studiengeb%C3%BChr#Vereinigte_Staaten_von_Amerika" title="Studiengebühr">Studiengebührenmodell in den Vereinigten Staaten</a> und warnte explizit vor einer Übernahme in Deutschland, da dies dazu führen könne, dass die bereits bestehende Tendenz zur <a href="Soziale_Schlie%C3%9Fung" title="Soziale Schließung">sozialen Schließung</a> in Zukunft noch erheblich verstärkt werde und sich im Extremfall die Elite ausschließlich selbst reproduziere.
</p><p>Auch aus feministischer Perspektive steht das Konzept der Leistungselite zunehmend in der Kritik. So zeigen empirische Untersuchungen zu Geschlechterverhältnissen in der <a href="Wissenschaft" title="Wissenschaft">Wissenschaft</a>, dass Leistung kein objektives Kriterium darstellen muss, sondern als <a href="Soziale_Tatsache" class="mw-redirect" title="Soziale Tatsache">soziale Tatsache</a> konstruiert wird. Die sozialen Prozesse, die mit der Konstruktion des Leistungsbegriffes verbunden sind, entfalten dabei insbesondere auf der Ebene von Geschlechterverhältnissen ihre Wirkung und führen zum weit reichenden Ausschluss von Frauen aus wissenschaftlichen, und auch wirtschaftlichen Führungspositionen. Dieses Phänomen wird auch <a href="Gl%C3%A4serne_Decke" title="Gläserne Decke">Gläserne Decke</a> genannt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Grundlegende_Studien">Grundlegende Studien</h3></div>
<ul><li><a href="Gaetano_Mosca" title="Gaetano Mosca">Gaetano Mosca</a> ([1896], 1950): <i>Die herrschende Klasse.</i> München.</li>
<li><a href="Vilfredo_Pareto" title="Vilfredo Pareto">Vilfredo Pareto</a> (1916): <i>Trattato di sociologia generale.</i> (deutsch, gekürzt als <i>Allgemeine Soziologie.</i> [1955] FinanzBuch-Verlag, München 2006, ISBN 3-89879-144-0).</li>
<li><a href="Robert_Michels" title="Robert Michels">Robert Michels</a> (1911): <i>Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie. Untersuchungen über die oligarchischen Tendenzen des Gruppenlebens.</i> Stuttgart.</li>
<li><a href="Gottfried_Eisermann" title="Gottfried Eisermann">Gottfried Eisermann</a> (1962): <i>Vilfredo Paretos System der allgemeinen Soziologie.</i> Stuttgart.</li>
<li><a href="Wolfgang_Schluchter" title="Wolfgang Schluchter">Wolfgang Schluchter</a> (1963): <i>Der Elitebegriff als soziologische Kategorie.</i> In: <i>Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie</i>, Jg. 15, S. 233–256.</li>
<li><a href="Heinz_Hartmann_(Soziologe)" title="Heinz Hartmann (Soziologe)">Heinz Hartmann</a> (1964): <i>Funktionale Autorität.</i> Enke, Stuttgart.</li>
<li><a href="Ralf_Dahrendorf" title="Ralf Dahrendorf">Ralf Dahrendorf</a> (1965): <i>Gesellschaft und Freiheit.</i> München.</li>
<li><a href="Peter_Bachrach" title="Peter Bachrach">Peter Bachrach</a> (1970): <i>Die Theorie demokratischer Elitenherrschaft.</i> Frankfurt am Main.</li>
<li>George Lowell Field, <a href="John_Higley" title="John Higley">John Higley</a> (1983): <i>Eliten und Liberalismus.</i> Opladen.</li>
<li>K. Wanner: <i>Herkunft und Wiederkunft des Elitemythos.</i> In: <i>Theoretische Konferenz „Marxismus und Studentenbewegung“</i>, 9. u. 10. Februar 1985, Marburg (Hrsg.:) Bundesvorstand des MSB Spartakus, Bonn 1985, S. 216–227, S. 220.</li>
<li><a href="G%C3%BCnter_Endruweit" title="Günter Endruweit">Günter Endruweit</a> (1986): <i>Elite und Entwicklung.</i> Frankfurt am Main.</li>
<li><a href="Michael_Hartmann_(Soziologe)" title="Michael Hartmann (Soziologe)">Michael Hartmann</a> (2008): <i>Elitesoziologie. Eine Einführung.</i> Campus-Verlag, Frankfurt am Main, ISBN 3-593-37439-0.</li>
<li>Michael Hartmann (2016): <i>Die globale Wirtschaftselite: Eine Legende.</i> Campus-Verlag, Frankfurt am Main, ISBN 3-593-50610-6.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Europa">Europa</h3></div>
<ul><li>Heinrich Best, Ronald Gebauer, Axel Salheiser (Hrsg.): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesis.org/hsr/aktuelle-ausgaben/aktuelle-hefte-2010-2012/372-elite-transformation"><i>Political and Functional Elites in Post-Socialist Transformation: Central and East Europe since 1989/90.</i></a> <a href="Historical_Social_Research" title="Historical Social Research">Historical Social Research</a> 37 (2), Special Issue, 2012.</li>
<li><a href="Michael_Hartmann_(Soziologe)" title="Michael Hartmann (Soziologe)">Michael Hartmann</a>: <i>Elite und Macht in Europa. Ein internationaler Vergleich.</i> Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York 2007, ISBN 3-593-38434-5.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen. Wie die Eliten die Demokratie gefährden.</i> Campus Verlag, Frankfurt am Main / New York 2018, ISBN 978-3-593-50928-0.</li>
<li>Barbara Wasner: <i>Eliten in Europa. Einführung in Theorien, Konzepte und Befunde.</i> VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2004, ISBN 3-8252-2459-7.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Nationalsozialismus">Nationalsozialismus</h4></div>
<ul><li><a href="Rainer_C._Baum" title="Rainer C. Baum">Rainer C. Baum</a> (1981): <i>The Holocaust and the German Elite. Genocide and National Suicide in Germany, 1871–1945.</i> Totowa, London, ISBN 0-7099-0656-0.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Deutsche_Demokratische_Republik">Deutsche Demokratische Republik</h4></div>
<ul><li>Heinrich Best/Stefan Hornbostel (Hrsg.), 2003: <i>Funktionseliten der DDR. Theoretische Kontroversen und empirische Befunde / The GDR’s Functional Elites. Theoretical Discussion and Empirical Results</i>, Sonderheft Historische Sozialforschung – <a href="Historical_Social_Research" title="Historical Social Research">Historical Social Research</a>, Band 28, No. 103 / 104.</li>
<li>Stefan Hornbostel (Hrsg.), 1999: <i>Sozialistische Eliten. Horizontale und vertikale Differenzierungsmuster in der DDR.</i> Opladen: Leske + Budrich.</li>
<li><a href="Peter_Christian_Ludz" title="Peter Christian Ludz">Peter Christian Ludz</a>, 1968: <i>Parteielite im Wandel: Funktionsaufbau, Sozialstruktur und Ideologie der SED-Führung – Eine empirisch-systematische Untersuchung</i>, Köln.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Bundesrepublik_Deutschland">Bundesrepublik Deutschland</h4></div>
<ul><li><a href="Klaus_von_Beyme" title="Klaus von Beyme">Klaus von Beyme</a> (1993): <i>Die politische Klasse im Parteienstaat.</i> Frankfurt am Main, ISBN 3-518-28664-1.</li>
<li>Wilhelm Bürklin/Hilke Rebenstorf u. a. (1997): <i>Eliten in Deutschland. Rekrutierung und Integration.</i> Leske und Budrich, Opladen, ISBN 3-8100-1842-2.</li>
<li>Oscar W. Gabriel/Beate Neuss/Günther Rüther (Hrsg.) (2006): <i>Eliten in Deutschland. Bedeutung, Macht, Verantwortung.</i> Bundeszentrale für politische Bildung, Schriftenreihe Band 506, Bonn, ISBN 3-89331-631-0.</li>
<li>Marcus B. Klöckner: <i>Machteliten und Elitenzirkel. Eine soziologische Auseinandersetzung.</i> VDM Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2007, ISBN 978-3-8364-1332-9.</li>
<li><a href="Hans-J%C3%BCrgen_Krysmanski" class="mw-redirect" title="Hans-Jürgen Krysmanski">Hans-Jürgen Krysmanski</a> (2004): <i>Hirten & Wölfe. Wie Geld- und Machteliten sich die Welt aneignen oder: Einladung zum Power Structure Research.</i> Westfälisches Dampfboot, Münster, ISBN 3-89691-602-5.</li>
<li><a href="Richard_M%C3%BCnch_(Soziologe)" title="Richard Münch (Soziologe)">Richard Münch</a>: <i>Die akademische Elite: Zur sozialen Konstruktion wissenschaftlicher Exzellenz.</i> Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3-518-12510-9.</li>
<li><a href="Herfried_M%C3%BCnkler" title="Herfried Münkler">Herfried Münkler</a>, <a href="Grit_Stra%C3%9Fenberger" title="Grit Straßenberger">Grit Straßenberger</a>, <a href="Matthias_Bohlender" title="Matthias Bohlender">Matthias Bohlender</a> (Hrsg.) (2006): <i>Deutschlands Eliten im Wandel.</i> Frankfurt am Main/New York.</li>
<li><a href="Daniel_F._Pinnow" title="Daniel F. Pinnow">Daniel F. Pinnow</a> (2007): <i>Elite ohne Ethik? Die Macht von Werten und Selbstrespekt.</i> <a href="Frankfurter_Allgemeine_Buch" title="Frankfurter Allgemeine Buch">Frankfurter Allgemeine Buch</a>, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-89981-137-7</li>
<li><a href="Markus_Pohlmann" title="Markus Pohlmann">Markus Pohlmann</a>: <cite style="font-style:italic">Ökonomische Eliten in Ostdeutschland</cite>. In: <a href="Hans-Joachim_Veen" title="Hans-Joachim Veen">Hans-Joachim Veen</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Alte Eliten in jungen Demokratien? Wechsel, Wandel und Kontinuität in Mittel- und Osteuropa</cite>. Böhlau, Köln 2004, ISBN 978-3-531-15393-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>93–101</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/8504/">uni-heidelberg.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Elite&rft.atitle=%C3%96konomische+Eliten+in+Ostdeutschland&rft.au=Markus+Pohlmann&rft.btitle=Alte+Eliten+in+jungen+Demokratien%3F+Wechsel%2C+Wandel+und+Kontinuit%C3%A4t+in+Mittel-+und+Osteuropa&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.isbn=9783531153933&rft.pages=93-101&rft.place=K%C3%B6ln&rft.pub=B%C3%B6hlau" style="display:none"> </span></li>
<li>Hilke Rebenstorf (1995): <i>Die politische Klasse. Zur Entwicklung und Reproduktion einer Funktionselite.</i> Campus-Verlag, Frankfurt am Main, ISBN 3-593-35306-7.</li>
<li>Morten Reitmayer: <i>Elite. Sozialgeschichte einer politisch-gesellschaftlichen Idee in der frühen Bundesrepublik.</i> Oldenbourg, München 2009, ISBN 978-3-486-58828-6 (Ordnungssysteme – Studien zur Ideengeschichte der Neuzeit 28).<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Frankreich">Frankreich</h4></div>
<p>Spätestens seit Staatspräsident <a href="Georges_Pompidou" title="Georges Pompidou">Georges Pompidou</a> haben mindestens zwei Drittel aller französischen Minister die berühmte Verwaltungshochschule <a href="%C3%89cole_nationale_d%E2%80%99administration" title="École nationale d’administration">ENA</a> besucht. Mittlerweile rekrutiert sich die französische Elite nahezu ausschließlich aus einem Milieu, das lediglich zehn Prozent der Bevölkerung ausmacht.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach wie vor liegt die Quote der Arbeiterkinder an Schulen wie ENA, Sciences Po oder der <a href="%C3%89cole_polytechnique" title="École polytechnique">École polytechnique</a> bei zwei Prozent.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul><li><a href="Luc_Boltanski" title="Luc Boltanski">Luc Boltanski</a>: <i>Die Führungskräfte.</i> Frankfurt am Main/New York 1990.</li>
<li><a href="Pierre_Bourdieu" title="Pierre Bourdieu">Pierre Bourdieu</a>: <i>Der Staatsadel.</i> Uvk, Konstanz 2004, ISBN 3-89669-807-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Australien">Australien</h3></div>
<ul><li><a href="Raewyn_Connell" title="Raewyn Connell">R. W. Connell (Raewyn Connell)</a>: <i>Class Structure in Australian History.</i> 1980.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Brasilien">Brasilien</h3></div>
<ul><li>R. S. Rose: <i>The Unpast: Elite Violence and Social Control in Brazil, 1954–2000.</i> Ohio University Press, 2006, ISBN 0-89680-243-4.</li>
<li>J. Souza: <i>A Elite do atraso: da escravidão à Lava Jato.</i> Leya, Rio de Janeiro 2017, ISBN 978-85-441-0537-5.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Russland">Russland</h3></div>
<ul><li>Olga Kryschtanowskaja: <i>Anatomie der russischen Elite.</i> Köln 2005.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sozialistische_Systeme">Sozialistische Systeme</h3></div>
<ul><li><a href="Milovan_Djilas" class="mw-redirect" title="Milovan Djilas">Milovan Djilas</a>: <i>Die neue Klasse.</i> München 1958.</li>
<li><a href="B%C3%A1lint_Balla" title="Bálint Balla">Bálint Balla</a>: <i>Kaderverwaltung.</i> Stuttgart 1972.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vereinigte_Staaten">Vereinigte Staaten</h3></div>
<ul><li><a href="Thorstein_Veblen" title="Thorstein Veblen">Thorstein Veblen</a> (1899). <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gutenberg.org/ebooks/833"><i>The Theory Of The Leisure Class.</i></a> (1899).</li>
<li><a href="Charles_Wright_Mills" title="Charles Wright Mills">Charles Wright Mills</a> (1971): <i>The Power Elite.</i> New York (zuerst 1956).</li>
<li>Kevin Phillips (2003): <i>Die amerikanische Geldaristokratie: Eine politische Geschichte des Reichtums in den USA.</i> Campus-Verlag, Frankfurt am Main/New York.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="International">International</h3></div>
<ul><li>Markus Pohlmann: <cite style="font-style:italic">Globale ökonomische Eliten? Eine Globalisierungsthese auf dem Prüfstand der Empirie</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>61</span>, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>4</span>, 2009, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>513–534</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/10210/">uni-heidelberg.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Elite&rft.atitle=Globale+%C3%B6konomische+Eliten%3F+Eine+Globalisierungsthese+auf+dem+Pr%C3%BCfstand+der+Empirie&rft.au=Markus+Pohlmann&rft.date=2009&rft.genre=journal&rft.issue=4&rft.jtitle=K%C3%B6lner+Zeitschrift+f%C3%BCr+Soziologie+und+Sozialpsychologie&rft.pages=513-534&rft.volume=61" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Susanne_Schmidt_(Journalistin)" title="Susanne Schmidt (Journalistin)">Susanne Schmidt</a>: <i>Markt ohne Moral − Das Versagen der internationalen Finanzelite.</i> Droemer Knaur, München 2010, ISBN 978-3-426-27541-2.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Elite" class="extiw external" title="wikt:Elite">Wiktionary: Elite</a></b> – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<ul><li><i><a href="Morten_Reitmayer" title="Morten Reitmayer">Morten Reitmayer</a></i> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.31267/Grundbegriffe_68435234"><i>Elite</i></a>, in: Ernst Müller, Barbara Picht, Falko Schmieder (Hg.): <a rel="nofollow" class="external text" href="https://dx.crossref.org/10.31267/Grundbegriffe"><i>Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen. Lexikon zur historischen Semantik in Deutschland</i></a>, Schwabe Verlag Basel, Berlin</li>
<li><a href="Morten_Reitmayer" title="Morten Reitmayer">Morten Reitmayer</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://docupedia.de/zg/Reitmayer_eliten_v2_de_2022"><i>Eliten</i></a>, Version 2.0, in: <a href="Docupedia-Zeitgeschichte" title="Docupedia-Zeitgeschichte">Docupedia-Zeitgeschichte</a>, 18. Februar 2022</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2006/leadership/auf-der-suche">Gemeinsame Studie des Wirtschaftsmagazins brand eins, des Beratungsunternehmens nextpractice und der Zeppelin-Universität zum Eliteverständnis in Deutschland, Februar 2006.</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen_und_Einzelnachweise">Anmerkungen und Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen, Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Frankfurt 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-Hartmann_2018_S.73ff.-2"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Hartmann_2018_S.73ff._2-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Hartmann_2018_S.73ff._2-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen, Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Frankfurt 2018, <i>Deutschland – die Eliten nähern sich an</i>, S. 73 ff.</span>
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<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. <a href="Morus_Markard" title="Morus Markard">Morus Markard</a>: <i>„Elite“ gegen „Masse“ oder: Legitimation sozialer Ungleichheit</i>, Hochschultag der Rosa-Luxemburg-Stiftung, 18. November 2000, TU Berlin.</span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. Markus Pohlmann: <cite style="font-style:italic">Management und Moral</cite>. In: Tobias Blank, Tanja Münch, Sita Schanne und Christiane Staffhorst (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Integrierte Soziologie – Perspektiven zwischen Ökonomie und Soziologie, Praxis und Wissenschaft. Festschrift zum 70. Geburtstag von <a href="Hansj%C3%B6rg_Weitbrecht_(Soziologe)" title="Hansjörg Weitbrecht (Soziologe)">Hansjörg Weitbrecht</a></cite>. Rainer Hampp Verlag, München und Mering 2008, ISBN 978-3-86618-255-4, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>161<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Elite&rft.atitle=Management+und+Moral&rft.au=Markus+Pohlmann&rft.btitle=Integrierte+Soziologie+-+Perspektiven+zwischen+%C3%96konomie+und+Soziologie%2C+Praxis+und+Wissenschaft.+Festschrift+zum+70.+Geburtstag+von+Hansj%C3%B6rg+Weitbrecht&rft.date=2008&rft.genre=book&rft.isbn=9783866182554&rft.pages=161f&rft.place=M%C3%BCnchen+und+Mering&rft.pub=Rainer+Hampp+Verlag" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen, Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Frankfurt 2018, <i>Machtausübung durch Spenden und Sponsoring.</i> S. 24 ff.</span>
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<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen, Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Frankfurt 2018, S. 82 ff.</span>
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<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/2011-3/06in.html"><i>Pohlmann, Markus: In der Welt zuhause? Die Soziologie auf den Spuren des globalisierten Managers.</i></a> In: <i>uni-heidelberg.de</i>, 16. Januar 2012.</span>
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<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Dirk_Schmitz_von_H%C3%BClst" title="Dirk Schmitz von Hülst">Dirk Hülst</a>: <i>‚Nicht bei sich selber zu Hause sein’ Horkheimer und Adorno über Macht und Herrschaft.</i> In: <a href="Peter_Imbusch" title="Peter Imbusch">Peter Imbusch</a> (Hrsg.): <i>Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Konzeptionen und Theorien.</i> Opladen 1998, S. 123 ff.</span>
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<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Beate Krais: <i>Begriffliche und theoretische Zugänge zu den ‚oberen Rängen’ der Gesellschaft.</i> In: <a href="Stefan_Hradil" title="Stefan Hradil">Stefan Hradil</a>, <a href="Peter_Imbusch" title="Peter Imbusch">Peter Imbusch</a>: <i>Oberschichten – Eliten – Herrschende Klassen.</i> Opladen 2003, S. 41 f. und 51.</span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Turchin" title="Peter Turchin">Peter Turchin</a>: <cite style="font-style:italic">End Times. Elites, Counter-Elites, and the Path of Political Disintegration</cite>. Penguin, London 2023, ISBN 978-0-593-49050-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Elite&rft.au=Peter+Turchin&rft.btitle=End+Times.+Elites%2C+Counter-Elites%2C+and+the+Path+of+Political+Disintegration&rft.date=2023&rft.genre=book&rft.isbn=9780593490501&rft.place=London&rft.pub=Penguin" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Frankfurt 2018; S. 98 ff; S. 109.</span>
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<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann: Die Abgehobenen Wie die Eliten die Demokratie gefährden, Frankfurt 2018; S. 154 ff.</span>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Michael Hartmann, 2018, S. 114.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe auch Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen, Wie die Eliten die Demokratie gefährden</i>, Campus Verlag, Frankfurt 2018.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.capital.de/wirtschaft-politik/die-deutsche-elite-wird-immer-homogener"><i>„Die deutsche Elite wird immer homogener“.</i></a> 14. April 2019,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 18. August 2023</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElite&rft.title=%E2%80%9EDie+deutsche+Elite+wird+immer+homogener%E2%80%9C&rft.description=%E2%80%9EDie+deutsche+Elite+wird+immer+homogener%E2%80%9C&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.capital.de%2Fwirtschaft-politik%2Fdie-deutsche-elite-wird-immer-homogener&rft.date=2019-04-14"> </span></span>
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<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text">siehe auch: Michael Hartmann: <i>Die Abgehobenen</i>, Frankfurt 2018.</span>
</li>
<li id="cite_note-faz-11777371-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-faz-11777371_23-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Lisa Becker: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/karriere-hochschule/bayerische-eliteakademie-die-etwas-andere-elite-11777371.html"><i>Die etwas andere Elite.</i></a> In: <i><a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung#FAZ.NET" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ.net</a>.</i> 7. Juni 2012,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 16. Dezember 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AElite&rft.title=Die+etwas+andere+Elite&rft.description=Die+etwas+andere+Elite&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.faz.net%2Faktuell%2Fkarriere-hochschule%2Fbayerische-eliteakademie-die-etwas-andere-elite-11777371.html&rft.creator=Lisa+Becker&rft.date=2012-06-07"> </span></span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text">Vgl. kritisch: <a href="Reinhard_Kreckel" title="Reinhard Kreckel">Reinhard Kreckel</a>, [Rezension]. In: <i>Soziologische Revue</i>, 2009, S. 69–71.</span>
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<li id="cite_note-26"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-26">↑</a></span> <span class="reference-text">Julia Amalia Heyer, Schluss mit den Meriten. Sarkozy will den Eliteschulen eine Quotenregelung verpassen, in Süddeutsche Zeitung vom 23./4. Januar 2010.</span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text">Julia Amalia Heyer: Kampf gegen das eigene System – Sarkozy will Gleichheit für alle an den Universitäten schaffen; in Süddeutsche Zeitung vom 7. Januar 2010.</span>
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<li id="cite_note-28"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-28">↑</a></span> <span class="reference-text">Dr Rita Lauter: <cite style="font-style:italic">Frankreich: Die Eliten-Maschine</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Die Zeit</cite>. 2. Mai 2017, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220044-2070%22&key=cql">0044-2070</a></span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-04/frankreich-emmanuel-macron-elite-grandes-ecoles-front-national-praesidentschaftswahl">zeit.de</a> [abgerufen am 30. Juni 2025]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Elite&rft.atitle=Frankreich%3A+Die+Eliten-Maschine&rft.au=Dr+Rita+Lauter&rft.date=2017-05-02&rft.genre=journal&rft.issn=0044-2070&rft.jtitle=Die+Zeit&rft.place=Hamburg" style="display:none"> </span></span>
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